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Facharztpraxis für Anästhesiologie Ronald Thoms Kopfgrafik
 
 
 

Information - Allgemein-Anästhesie

Die Narkose oder Allgemeinanästhesie schaltet während eines operativen Eingriffs Ihr Schmerzempfinden und das Bewusstsein durch die Zufuhr von Narkose-Medikamenten aus.
In unserer Praxis geschieht dies i.d.R. über eine dünne Kunststoff-Kanüle (Venenkatheter) als kurzzeitige oder kontinuierliche Infusion direkt in die Vene (iv.-Einleitung / intravenöse Narkose).
Das Narkosemittel kann auch über die Atemluft zugeführt werden (Inhalations-Narkose).
Bei Kindern und in besonderen Situationen kann die Narkose auch über eine Atemmaske eingeleitet werden (Masken-Einleitung).
Zur Sicherung der Sauerstoff-Versorgung können verschiedene Techniken eingesetzt werden, nachdem Sie eingeschlafen sind: Bei der Maskennarkose wird die Atemluft über eine Atemmaske, die auf Mund und Nase aufliegt, zugeführt. Bei der Intubationsnarkose wird ein Beatmungsschlauch durch Mund oder Nase zwischen den Stimmbändern bis in die Luftröhre geführt, die dann mit einem aufblasbaren Ballon abgedichtet wird. Bei der Narkose mit Kehlkopfmaske (Larynxmaske) wird ein Beatmungschlauch durch den Mund bis über den Kehlkopfeingang geführt, wo er mit einem aufblasbaren Wulst den Atemweg abdichtet. Bei beiden Verfahren wird der Atemweg für Sauerstoff und Narkosegase frei gehalten und die künstliche Beatmung erleichtert. Außerdem wird – besonders bei der Intubationsnarkose - vermieden, dass Speichel oder Mageninhalt in die Atemwege fließen können. Um die Einführung des Beatmungsschlauches zu erleichtern, werden ggf. Medikamente zur Muskelerschlaffung eingesetzt. Am Vorabend und/oder kurz vor dem Eingriff wird als Prämedikation oft ein Beruhigungsmittel gegeben.
Während der Narkose werden Ihre Körperfunktionen kontinuierlich überwacht (Herz-Kreislauf, Atmung). Für die Möglichkeit zur Überwachung Ihrer Schlaftiefe / Hirn-Aktivität (EEG) fragen Sie bitte beim Narkose-Gespräch.


 

 

 

 

 
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